zum Directory-modus

ElektronenspinZoomA-Z

Fachgebiet - Quantenphysik

Elektronen gehören zu den Fermionen, d.h. sie besitzen einen Spin der Größe ±/2. Der Begriff Elektronenspin wurde 1925 von Samuel A. Goudsmit und George E. Uhlenbeck, als "Eigenrotation" des Elektrons eingeführt, um eine Reihe von Anomalien bei der Interpretation atomarer Spektren zu erklären (anomaler Zeeman-Effekt).

Da dem Elektronenspin s ein experimentell gut zugängliches magnetisches Moment μ

μ=bsg=Landé-Faktor des Elektronsμb=Bohr'schesMagneton

zugeordnet werden kann, war das Elektron das erste Teilchen, bei dem man einen Spin nachgewiesen hat.

Siehe auch: Bohr'sches Magneton , NMR , EPR

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Mehr-Elektronen-Atom: Hamilton-OperatorLevel 245 min.

ChemieTheoretische ChemieMehr-Elektronen-Atom

Ausgehend vom Hamilton-Operator für Mehr-Elektronen-Atome bzw. Moleküle wird die Born-Oppenheimer-Näherung eingeführt und die elektronische Schrödinger-Gleichung erhalten. Schließlich werden wichtige Grundlagen der quantenmechanischen Behandlung der Atome behandelt, nämlich Elektronenspin, Elektronenkonfiguration, Termsymbolik und die Einteilung in innere und äußere Elektronen.