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elektromotorische KraftZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie, Elektrizitätslehre

Abkürzung: EMK, auch als Ur- oder Zellspannung bezeichnete Potenzialdifferenz zwischen den Polen einer unbelasteten, d.h. im stromlosen Zustand befindlichen Stromquelle.

Fließt ein Strom, reduziert sich die EMK um einen Spannungsbetrag Ui , der sich aus dem Produkt von Strom I und Innenwiderstand Ri der Stromquelle ergibt (messbare Klemmspannung U):

U = EMK - UiUi=RiI

Um die EMK einer Spannungsquelle direkt zu messen, ist der Aufbau einer Kompensationsschaltung (Poggendorf'sche Kompensationsmethode) erforderlich. Im Fall einer einfachen galvanischen Zelle ergibt sich die EMK aus der Differenz der beiden Elektrodenpotenziale, sie kann mit Hilfe der Nernst'schen Gleichung berechnet werden.

Der Begriff elektromotorische Kraft ist historisch begründet, da die betreffende Potenzialdifferenz, ähnlich einer Kraft, die Trennung von positiven und negativen Ladungen bewirkt.

Siehe auch: galvanische Zelle