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ElektrolumineszenzZoomA-Z

Fachgebiet - Photochemie, Elektrotechnik

Durch Anlegen hoher elektrischer Feldstärken werden negative (Elektronen) und positive Ladungen (Defektelektronen oder "Löcher") in ein organisches Halbleitermaterial injiziert. Diese Ladungsträger wandern unter der Wirkung des elektrischen Feldes zur jeweiligen Gegenelektrode. Treffen zwei entgegengesetzte Ladungen aufeinander, kommt es zur so genannten Rekombination. Hierbei wird zunächst ein nach außen ungeladenes Elektron-Loch-Paar als angeregter Zustand (Exciton) gebildet. Geht das Exciton unter Emission von Licht in den Grundzustand über, spricht man von Elektrolumineszenz.

Siehe auch: Photolumineszenz , Exciton

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Organische LeuchtdiodenLevel 340 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Organische Leuchtdioden (Organic Light Emitting Diode, OLED) ermöglichen die Konstruktion von sehr flachen, flexiblen und Energie sparenden Displays. Sie bestehen aus einem oder mehreren dünnen organischen Halbleiter-Filmen zwischen zwei Elektroden. Licht emittierende organische Materialien leuchten bei Stromdurchgang hell auf. Das Funktionsprinzip dieser Dioden wird erläutert.