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elektrisches DipolmomentZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Elektrizitätslehre

Das elektrische Dipolmoment ist ein Maß für die räumliche Ladungsverteilung von elektrischen Ladungen:

μ=qrμ = elektrisches Dipolmoment von 2 Ladungenμ = Ortsvektor, der von der negativen zur positiven Ladung zeigtq = elektrische Ladung
μ=i=1nμi=i=1nqiriμ = elektrisches Dipolmoment von 2n Ladungenμi = elektrisches Dipolmoment von 2 Ladungenri = Ortsvektorqi = elektrische Ladungn = Anzahl von positiven oder negativen Ladungen
μ=rρ(r)dVμ = elektrisches Dipolmoment einer Ladungsverteilungr = Ortsvektorρ(r) = Ladungsdichte dV = Volumenelement

Das elektrische Dipolmoment ist ein Vektor und zeigt vom Schwerpunkt der negativen zum Schwerpunkt der positiven Ladung (Ladungsdichte).

Wenn z.B in einem Molekül beide Ladungsschwerpunkte nicht zusammenfallen, besitzt das Molekül ein permanentes elektrisches Dipolmoment, das in der SI-Einheit Cm oder in Debye (1 D=3,33564·10-30 Cm) angegeben wird.

In der Chemie wird das elektrische Dipolmoment oft nur mit Dipolmoment bezeichnet.

Siehe auch: magnetisches Dipolmoment

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

DipolmomentLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Liegt in einem Molekül eine ungleichmäßige Ladungsverteilung vor, so bildet es einen elektrischen Dipol. Die Stärke des Dipolcharakters wird durch das Dipolmoment ausgedrückt.

Methoden zur Beobachtung von MolekülschwingungenLevel 230 min.

ChemieAnalytische ChemieIR/Raman-Spektroskopie

In diesem Kapitel werden die Methoden zur Beobachtung von Molekülschwingungen behandelt. Besondere Beachtung finden darin die IR- und Raman-Spektroskopie. Behandelt werden in diesem Abschnitt vor allem die Entstehung der Spektren und die Auswahlregeln zu den o.g. Methoden. Anhand einiger Animationen und Aufgaben kann das Wissen vertieft werden.

Schwache Wechselwirkungen in biologischen SystemenLevel 145 min.

BiochemieChemische GrundlagenAllgemeine chemische Grundlagen

Einleitende Lerneinheit, die chemisch-physikalische Vorgänge unter biochemischen Aspekten erläutert.

Zwischenmolekulare WechselwirkungenLevel 140 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Zwischen den Teilchen eines Stoffes bestehen Abstoßungs- und Anziehungskräfte. Erstere zeigen sich makroskopisch in der geringen Kompressibilität von Flüssigkeiten und homogenen Feststoffen, letztere bei der Kondensation von Gasen zu Flüssigkeiten. Die Gesamtheit solcher Kräfte umfasst der Begriff zwischenmolekulare Wechselwirkungen. Die Lerneinheit präsentiert die grundlegenden physikalischen Ansätze für ihre mathematische Beschreibung

3.1 - 3.5 - Cimetidin (gesamt)Level 3100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt die Entwicklung des Ulcus-Therapeutikums Cimetidin. Zu Beginn werden die grundlegenden Informationen zu Ulcera (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre) aufgearbeitet. Im Folgenden wird die Entwicklung von Cimetidin ausgehend von Histamin als erste Leitstruktur besprochen. Den Abschluss bildet die Besprechung von Optimierungen ausgehend vom Wirkstoff Cimetidin, die zu den modernen hochwirksamen Ulcus-Therapeutika geführt haben.

3.5 - Cimetidin - WeiterentwicklungLevel 345 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Nachdem Cimetidin, der erste Histamin-Antagonist, als Medikament gegen Magengeschwüre auf den Markt gekommen war, ist intensiv an der Weiterentwicklung von Medikamenten mit noch besseren Wirkeigenschaften bei weniger Nebenwirkungen gearbeitet worden. Diese Lerneinheit beschreibt die gezielte strukturelle Änderung von Cimetidin zur Wirkstoffoptimierung und die daraus hervorgegangenen neuen Wirkstoffe.