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ElastomerZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Elastomere sind weitmaschige Polymernetzwerke, die sich bereits bei geringer Kraftwirkung dehnen und biegen lassen und bei Nachlassen der Krafteinwirkung wieder ihre ursprüngliche Form einnehmen. Ihre Formstabilität verdanken sie der Vernetzung ihrer Grundmoleküle. Die Makromoleküle der Elastomere bilden dichte Knäuel. Beim Dehnen eines Gegenstandes aus Elastomeren werden die Knäuel auseinandergezogen, können aber nicht voneinander abgleiten. Lässt man den Gegenstand wieder los, verknäueln sich die Moleküle erneut. Im Knäuelzustand ist die Ordnung geringer und damit die Entropie höher. Daher wird diese Form bei Entlastung wieder eingenommen. Man spricht hier von Entropieelastizität.

Siehe auch: Duromer , Thermoplast , Gummielastizität , thermoplastische Elastomere , Chlorbutadien-Elastomer

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polyurethane III - Verschiedene FormenLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Verschiedene Formen von Polyurethan-Werkstoffen (außer Schaumstoffen) und ihre Anwendungen werden beschrieben: Elastomerfasern, Kautschuke, Lacke, Gießharze und Beschichtungen.

Schwefelvulkanisation von Kautschuk - PrinzipLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Vulkanisation von Kautschuk durch Schwefel wurde 1839 durch Zufall entdeckt. Erst später wurde das Prinzip verstanden und das Verfahren durch vielfältige Zusätze verbessert. Da die Menge an zugegebenem Schwefel und der daraus resultierende Vernetzungsgrad die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen, ermöglicht dieses Verfahren die Synthese von Werkstoffen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.

Thermoplastische ElastomereLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Thermoplastische Elastomere vereinen die mechanischen Eigenschaften von vulkanisierten Elastomeren mit der Verarbeitbarkeit von thermoplastischen Kunststoffen. In dieser Lerneinheit wird der Einfluss der Struktur thermoplastischer Elastomere auf deren Werkstoffeigenschaften beschrieben. Besonders wird dabei auf thermoplastische Styrol-Butadien-Elastomere eingegangen. Thermoplastische Polyesterelastomere werden kurz vorgestellt.

Werkstoffprüfung: Mechanische Eigenschaften von PolymerenLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Verschiedene Modelle beschreiben die mechanischen Eigenschaften von Polymeren. Zu den Prüfmethoden gehören Zugversuche, Härteprüfung und Schlagbiegversuche. Modul-Temperatur-Kurven ermöglichen die Unterscheidung von Thermoplasten, Elastomeren und Duromeren.

Polymere Netzwerke - EinführungLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

In dieser Lerneinheit wird der Aufbau von polymeren Netzwerken beschrieben. Beispiele für kovalente, ionische und physikalische Netzwerke werden aufgeführt und der Zusammenhang zwischen dem Vernetzungsgrad und den Eigenschaften der Polymere erläutert.

Aufbau von KunststoffenLevel 190 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

In dieser Lerneinheit lernen Sie, was man unter Kunststoffen versteht, wie diese prinzipiell chemisch aufgebaut sind und wie man Kunststoffe benennt. Im Weiteren wird darauf eingegangen, was Kunststoffe von natürlichen Polymeren unterscheidet.

Polymere WerkstoffeLevel 210 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Polymere lassen sich auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften in Thermoplaste, Elastomere, thermoplastische Elastomere und Duromere einteilen.

ElastomereLevel 210 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Diese Lerneinheit stellt die Gewinnung von natürlichem und synthetischem Kautschuk vor. Allgemeine Eigenschaften von Elastomeren werden beschrieben.