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Fachgebiet - Anorganische Chemie

Die Vorsilbe Eka- wurde 1871 von D. I. Mendelejew eingeführt. Sie wurde zur vorläufigen Benennung eines nächsthöheren, schwereren homologen Elements innerhalb einer Gruppe des PSE genutzt, dessen Existenz noch nicht nachgewiesen, aber vermutet wurde.

Beispiel

Eka-Aluminium

  • Existenz 1871 von D. I. Mendelejew vorausgesagt
  • 1875 von L. de Boisbaudran entdeckt
  • endgültige Benennung nach dem Heimatland des Entdeckers, Frankreich (lat.: Gallia): Gallium
Beispiel

Eka-Silicium

  • Existenz 1871 von D. I. Mendelejew vorausgesagt
  • 1886 von C. Winkler entdeckt
  • endgültige Benennung nach Winklers Heimatland, Deutschland (lat.: Germania): Germanium

Die Vorsilbe Eka- wurde in neuerer Zeit abgelöst durch die IUPAC-Nomenklatur für systematische Elementnamen entsprechend der Kernladungszahl des Elements.

Beispiel

Element mit der Kernladungszahl 113

vormals
Eka-Thallium
IUPAC-Name
Ununtrium (lat.: eins-eins-drei)