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Albert EinsteinZoomA-Z

Biographie

Geboren
14. Mai 1879 in Ulm
Gestorben
18. April 1955 in Princeton (New Jersey, USA)

Zu Beginn seiner Arbeit erkannte Einstein die Unzulänglichkeiten der Newton-Mechanik und versuchte in seiner speziellen Relativitätstheorie die Gesetze der Mechanik mit den Gesetzen des elektromagnetischen Feldes wieder in Einklang zu bringen. Er befasste sich mit klassischen Problemen der statistischen Mechanik und deren Verbindung mit der Quantentheorie. Dies führte zu einer Erklärung der Brown-Molekularbewegung. Er untersuchte die thermischen Eigenschaften von Licht mit geringer Strahlungsdichte und begründete mit seinen Beobachtungen die Photonentheorie des Lichts.

In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts begann Einstein mit der Entwicklung von vereinten Feldtheorien und setzte unter anderem seine Arbeit der Wahrscheinlichkeitsbetrachtung der Quantentheorie fort. Nach seiner Emeritierung arbeitete er weiterhin an der Vereinheitlichung der physikalischen Theorien.

Nach dem 2. Weltkrieg war er eine der führenden Figuren der Bewegung für eine Weltregierung und lehnte die ihm angebotene Präsidentschaft des Staates Israel ab. Er trug gemeinsam mit Dr. Chaim Weizmann maßgeblich zur Etablierung der Hebräischen Universität in Jerusalem bei.

Neben zahlreichen Auszeichnungen und Ehrendoktortiteln europäischer und amerikanischer Universitäten in Physik, Medizin und Philosophie und zahlreicher Mitgliedschaften in den wissenschaftlichen Gesellschaften bekam er 1921 den Nobelpreis für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts.

Chronologie

1879Geboren am 14. Mai in Ulm
1888 - 1894Luitpold-Gymnasium in München
1895 - 1896Kantonsschule in Aarau, Abitur
1896 - 1901Studium der Physik und Mathematik für das Lehramt an der ETH Zürich
1905Promotion
1901 - 1905Anstellung als "Experte 3. Klasse" im Schweizer Patentamt
1908Privatdozent in Bern
1909außerplanmäßiger Professor in Zürich
1911Professor für Theoretische Physik in Prag
1912Professor für Theoretische Physik in Zürich
1914Direktor des Kaiser Wilhelm Instituts für Physik und Professor in Berlin
1933 - 1945Professor für Theoretische Physik in Princeton
1921Physik-Nobelpreis
1955Gestorben am 18. April in Princeton (New Jersey, USA)