zum Directory-modus

EigenhalbleiterZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Bezeichnung für einen Stoff, dessen elektrische Leitfähigkeit bei niedrigen Temperaturen der eines Isolators entspricht, mit steigender Temperatur aber zunimmt (im Gegensatz zu Metallen).

Entsprechend dem Bändermodell liegt bei einem Halbleiter zwischen dem Valenz- und dem Leitungsband eine im Vergleich zum Isolator weniger breite Bandlücke (verbotene Zone). Diese können Elektronen aus dem Valenzband durch Energiezufuhr, z.B. Temperaturerhöhung relativ leicht überwinden und in das Leitungsband übergehen - die elektrische Leitfähigkeit steigt.

Typische Eigenhalbleiter sind die Elementhalbleiter aus der IV. Hauptgruppe des Periodensystems (Silizium, Germanium) sowie undotierte III-V- oder II-VI-Halbleiter. Durch Dotierung mit elektronenreicheren Donor- bzw. elektronenärmeren Akzeptorelementen kann der Bandabstand verringert und eine weitere, deutliche Erhöhung der Leitfähigkeit erzielt werden.

Siehe auch: Isolator

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

AtomkristalleLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieFeststoffe

Atomkristalle können in drei Strukturtypen unterteilt werden: Raumstruktur, Schichtstruktur und Kettenstruktur. In dieser Lerneinheit wird speziell auf die elektrische Leitfähigkeit der verschiedenen Atomkristallen eingegangen.