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dynamisches GleichgewichtZoomA-Z

Fachgebiet - Physikalische Chemie

Befinden sich Flüssigkeit und Gasphase in einem geschlossenen System, so findet neben dem Verdunsten auch der umgekehrte Vorgang (Kondensieren) statt. Gasmoleküle geraten unter den Einfluss der Anziehung durch die Moleküle an der Flüssigkeitsoberfläche und werden eingefangen. In welchem Ausmaß dies stattfindet, hängt von der Konzentration der Moleküle in der Gasphase ab. Nach einiger Zeit stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, in dem pro Zeiteinheit ebenso viele Moleküle in die Gasphase überwechseln wie in die Flüssigkeit zurückkehren. Da im molekularen Bereich jedoch ständig Bewegung herrscht, bezeichnet man ein derartiges Gleichgewicht als dynamisches Gleichgewicht.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PhasenumwandlungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

Ändert eine Substanz ihren Aggregatzustand, findet eine Phasenumwandlung statt. Die Substanz geht z.B. vom festen in den flüssigen Zustand über, sie schmilzt. Die Temperatur bei der die Substanz schmilzt wird Schmelzpunkt genannt. Weitere Beispiele für Phasenumwandlungen sind das Verdampfen, Sieden, Sublimieren, Erstarren.