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DuromerZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Ein Duromer oder Duroplast ist ein Kunststoff, der durch irreversible und enge Vernetzung über kovalente Bindungen aus Oligomeren (techn.: Präpolymeren) oder seltener aus Monomeren oder Polymeren entsteht.

Duromere sind bei niedrigen Temperaturen Energie-elastisch (Stahl-elastisch). Auch bei höheren Temperaturen können sie nicht viskos fließen, sondern verhalten sich bei sehr begrenzter Deformierbarkeit elastisch. Zu den Duromeren gehören z.B. die Epoxidharze und die Phenol-Formaldehyd-Harze.

Siehe auch: Thermoplast , Elastomer

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PhenoplasteLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Der Begriff Phenoplaste oder Phenolharze wird sowohl auf die oligomeren Präpolymere aus Phenol und Formaldehyd als auch auf deren duroplastische Vernetzungsprodukte angewandt, die zu den ältesten vollsynthetischen Kunststoffen zählen. Durch das Verhältnis von Phenol zu Aldehyd und die Art der Katalyse erhält man zwei deutlich verschiedene Präpolymertypen, die Novolake und die Resole. Bei der Aushärtung durchlaufen beide Varianten die Stufe der Resitole bis hin zu den festen, unlöslichen und nicht mehr verformbaren Resiten. Es werden Eigenschaften und Anwendungsgebiete der Phenoplaste vorgestellt.

Thermische Eigenschaften von PolystyrolLevel 225 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Die thermischen Eigenschaften der Styrolpolymere sind ganz unterschiedlich. Die meisten sind amorphe Thermoplaste. Syndiotaktisches Polystyrol ist dagegen auch ein teilkristalliner Thermoplast und vernetztes Polystyrol ist sogar ein Duromer. Die Unterschiede im Erweichungsverhalten werden erklärt. Weitere Themen sind Wärmeausdehnung, Wärmeformbeständigkeit und Fließfähigkeit der Schmelze.

Schwefelvulkanisation von Kautschuk - PrinzipLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Vulkanisation von Kautschuk durch Schwefel wurde 1839 durch Zufall entdeckt. Erst später wurde das Prinzip verstanden und das Verfahren durch vielfältige Zusätze verbessert. Da die Menge an zugegebenem Schwefel und der daraus resultierende Vernetzungsgrad die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen, ermöglicht dieses Verfahren die Synthese von Werkstoffen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.

Werkstoffprüfung: Mechanische Eigenschaften von PolymerenLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Verschiedene Modelle beschreiben die mechanischen Eigenschaften von Polymeren. Zu den Prüfmethoden gehören Zugversuche, Härteprüfung und Schlagbiegversuche. Modul-Temperatur-Kurven ermöglichen die Unterscheidung von Thermoplasten, Elastomeren und Duromeren.

Polymere Netzwerke - EinführungLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

In dieser Lerneinheit wird der Aufbau von polymeren Netzwerken beschrieben. Beispiele für kovalente, ionische und physikalische Netzwerke werden aufgeführt und der Zusammenhang zwischen dem Vernetzungsgrad und den Eigenschaften der Polymere erläutert.

Eigenschaften der KunststoffeLevel 290 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Die Festigkeit und das Verhalten beim Erwärmen sind wichtige Eigenschaften von Kunststoffen. Diese Eigenschaften dienen dazu, Kunststoffe in drei Gruppen, die Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere, einzuteilen. Die Thermoplaste bilden dabei die mengenmäßig größte Gruppe. Es werden andere wichtige Eigenschaften wie die Dichte und das Brandverhalten vorgestellt. Zudem wird erläutert, wie die innere Struktur der Kunststoffe deren Eigenschaften bestimmt.

Aufbau von KunststoffenLevel 190 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

In dieser Lerneinheit lernen Sie, was man unter Kunststoffen versteht, wie diese prinzipiell chemisch aufgebaut sind und wie man Kunststoffe benennt. Im Weiteren wird darauf eingegangen, was Kunststoffe von natürlichen Polymeren unterscheidet.

Polymere WerkstoffeLevel 210 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Polymere lassen sich auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften in Thermoplaste, Elastomere, thermoplastische Elastomere und Duromere einteilen.

DuromereLevel 245 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Duromere sind Kunststoffe, die durch irreversible und enge Vernetzung über kovalente Bindungen aus Oligomeren oder seltener aus Monomeren und Polymeren entstehen. Eigenschaften, Herstellung und Anwendung von Phenoplasten, Aminoplasten, ungesättigten Polyesterharzen und Epoxidharzen werden beschrieben.