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DoppelstrahlphotometerZoomA-Z

Fachgebiet - Spektroskopie

Spektrometer werden in der Regel als Doppelstrahlgeräte betrieben. Das von der Lichtquelle ausgesandte Licht wird durch ein Spiegelsystem in zwei Strahlen zerlegt (Mess- u. Referenzstrahl). Nach Probendurchgang (Messstrahl) bzw. ohne Probendurchgang (Referenz) fallen beide Strahlen auf einen mit einer Frequenz von ca. 5Hz rotierenden Sektorspiegel, der Referenz- u. Messstrahl zeitlich nacheinander auf den Eintrittsspalt des Monochromators reflektiert. Der Monochromator zerlegt die Lichtstrahlen, wobei das Spektrum durch Drehen der Gitter auf den Austrittsspalt abgebildet wird. Als Empfänger dient z.B. ein empfindliches Thermoelement, dessen Verstärker auf Nullabgleich bei gleicher Intensität von Mess- und Referenzstrahl geschaltet ist. Absorbiert nun die Probe Energie, entsteht ein Strom, der über einen Motor eine Kammblende so in den Referenzstrahl einführt, bis gleiche Intensität von Mess- und Referenzstrahl wieder hergestellt ist. Die Stellung der Kammblende kann als Maß für die Absorption über die Registriereinheit ausgewertet werden.