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diskontinuierliche BetriebsweiseZoomA-Z

Fachgebiet - Technische Chemie

Bei einer diskontinuierlichen Arbeitsweise (Chargenbetrieb) wird der Reaktor mit der Reaktionsmischung gefüllt, auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt, ständig gleichmäßig vermischt und bis zum Erreichen des geforderten Umsatzes bei dieser Temperatur gehalten. Anschließend wird das Reaktionsprodukt abgekühlt und der Reaktor entleert. Als Reaktoren für die diskontinuierliche Arbeitsweise werden meist Rührkessel mit eingebauten Vorrichtungen für die Heizung beziehungsweise Kühlung eingesetzt. Als Heiz- bzw. Kühlapparaturen können Mäntel (zum Beispiel Doppelmantelbehälter) oder Rohrleitungen (Kühlschlangen) verwendet werden.

Die für eine Charge erforderliche Zeit setzt sich aus der eigentlichen Reaktionszeit, die durch die Kinetik der chemischen Umsetzung bestimmt ist, und aus den Rüstzeiten (Füllen, Heizen, Abkühlen, Entleeren) zusammen.

Siehe auch: Reaktor , idealer Rührkessel