zum Directory-modus

DipolZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Elektrizitätslehre

Eine Anordnung von zwei räumlich getrennten elektrischen oder magnetischen Ladungen mit unterschiedlichen Vorzeichen wird elektrischer oder magnetischer Dipol genannt. Ein Maß für die Größe eines Dipols ist das Dipolmoment:

μ=qrμ = elektrisches Dipolmomentr = Ortsvektor, der von der negativen zur positiven Ladung zeigtq = elektrische Ladung
m=pr=nIAm = magnetisches Dipolmomentr = Ortsvektor, der von der negativen zur positiven Polstärke zeigtp = magnetische Polstärken = Windungszahl einer StromspuleI = StromstärkeA = Flächenvektor

Ein einfaches Beispiel für den magnetischen Dipol ist der Stabmagnet. Im Gegensatz zu elektrischen Monopolen gibt es keine magnetischen Monopole, sondern nur magnetische Dipole.

In der Chemie besitzen elektrische Dipole eine herausragende Bedeutung. Viele Moleküle wie zum Beispiel Wasser, Ammoniak oder Fluorwasserstoff sind Dipole, d. h. innerhalb eines Moleküls existieren positiv und negativ geladene Bereiche. Diese Eigenschaft beeinflusst das chemische und physikalische Verhalten der Stoffe.

Siehe auch: elektrisches Dipolmoment

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektromagnetische Schwingungen und WellenLevel 230 min.

PhysikElektrizitätslehreElektromagnetische Wellen

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit elektromagnetischen Schwingungen. Sie erklärt deren Entstehung und zeigt Analogien zu mechanischen Schwingungen. Ausgehend von Wechselstromwiderständen wird erläutert, wie ein Schwingkreis aufgebaut ist und wie er zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen verwendet werden kann.

Flüssigkeiten: EinführungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

In Feststoffen haben Teilchen feste Plätze. Es überwiegen starke Anziehungskräfte. Gase besitzen keine räumliche Ordnung. Die Teilchen im Gas haben, aufgrund sehr geringer Kräfte, freie Beweglichkeit. Flüssigkeiten sind eine Zwischenform. Ihre Teilchen besitzen keine festen Plätze, doch sind die zwischenmolekularen Kräfte noch so stark, dass die Anziehungskräfte überwiegen.

AtombindungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Betrachtung der Atombindung anhand der Oktett-Theorie. Mit Hilfe energetischer Betrachtungen wird die Atombindung näher erklärt. Anschließend wird auf die Elektronegativität eingegangen.

DipolmomentLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Liegt in einem Molekül eine ungleichmäßige Ladungsverteilung vor, so bildet es einen elektrischen Dipol. Die Stärke des Dipolcharakters wird durch das Dipolmoment ausgedrückt.

Zwischenmolekulare WechselwirkungLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit geht auf die unterschiedlichen zwischenmolekularen Wechselwirkungen ein.

WasserLevel 135 min.

ChemieAnorganische ChemieVerbindungsbibliothek

Diese Lerneinheit informiert über die Stoffeigenschaften von Wasser sowie über seine Synthese und Reaktivität.

Schwache Wechselwirkungen in biologischen SystemenLevel 145 min.

BiochemieChemische GrundlagenAllgemeine chemische Grundlagen

Einleitende Lerneinheit, die chemisch-physikalische Vorgänge unter biochemischen Aspekten erläutert.

WasserLevel 140 min.

BiochemieChemische GrundlagenAllgemeine chemische Grundlagen

Einleitung und Grundlagen

Elektromagnetische StrahlungLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieSpektroskopie

Das Strahlungsfeld des Dipols wird anhand einzelner Bilder und als Animation angezeigt. Die zur Berechnung notwendigen Maxwell-Gleichungen werden vorgestellt.

Spezielle lineare Differenzialgleichungen mit nichtkonstanten KoeffizientenLevel 345 min.

MathematikGewöhnliche DifferenzialgleichungenGewöhnliche Differenzialgleichungen

Es wird speziell auf bekannte gewöhnliche lineare homogene Differenzialgleichungen zweiter Ordnung mit nichtkonstanten Koeffizienten, die in den Anwendungsbereichen Physik und Chemie vorkommen, z.B. bei der Lösung der Schrödinger-Gleichung für dass Wasserstoff-Atom, eingegangen.