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DifferentialthermoanalyseZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Chemie, Thermodynamik

Bei der Differentialthermoanalyse (DTA; auch Differenzthermoanalyse) werden die physikalischen und chemischen Eigenschaften eines einzelnen Stoffes oder eines Stoff- oder Reaktionsgemisches als Funktion der Temperatur gemessen. Da festgelegte Temperaturprogramme verwendet werden, lassen sich die Messdaten auch als Funktion der Zeit auftragen. Diese Technik kann zur Charakterisierung aller Vorgänge eingesetzt werden, bei denen kalorimetrische Effekte auftreten.

Typische Anwendungsbeispiele sind das Aufstellen von Phasendiagrammen von Mineralien und Legierungen, die Untersuchung von Zündvorgängen (z.B. bei Sprengstoffen) und Reinheitsprüfungen.