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Rudolf Christian Karl DieselZoomA-Z

Biographie

Geboren
18. März 1858 in Paris
Gestorben
29. September 1913 in

Rudolf Christian Karl Diesel gehört zu den großen Pionieren der Verbrennungsmotoren.

Rudolf Diesel war ein sehr intelligentes Kind. Schon mit 12 Jahren gewann er die Bronzemedaille der Société Pour L´Instruction Elémentaire für hervorragende Leistungen. Nach seiner Schulbildung beschließt Diesel Ingenieur zu werden und besucht die Technische Hochschule in München. Seinen Abschluss erwirbt er mit der besten Leistung seit Bestehen der Anstalt. Anschließend arbeitet er als Volontär in der Linde-Eisfabrik, dort übernimmt er bereits nach einem Jahr die Leitung. 1881 veröffentlicht Diesel sein erstes Patent (Verfahren zur Herstellung von Klareis in Flaschen).

1885 beginnt Diesel mit der Entwicklung eines Verbrennungsmotors ohne Zündeinrichtung. Für diese neue rationelle Wärmekraftmaschine meldet Diesel im Februar 1892 ein Patent an, dass er 1893 erhielt. Im gleichen Jahr baut Diesel den ersten selbstständig arbeitenden Motor. Bei seinen Arbeiten kommt er bei der Explosion eines Prototypen fast ums Leben.

Anfang des 20. Jh. werden die ersten Motorschiffe, Lastwagen und PKWs mit Dieselmotoren ausgestattet.

Rudolf Diesel ertrank 1913 auf einer Reise nach London im Ärmelkanal.

Chronologie

1858Geboren am 18. März in Paris
1860Bronzemedaille für hervorragende Leistungen der Société Pour L´Instruction Elémentaire
1872 - 1873Gewerbeschule
1873 - 1875Industrieschule
1875 - 1880Technische Hochschule (Polytechnikum) München
1880Volontär in der Linde-Eisfabrik in Paris
1881Direktor der Linde-Eisfabrik in Paris
1881Patent für Klareis in Flaschen
1885Beginn der Entwicklung des nach ihm benannten Verbrennungsmotors ohne Zündeinrichtung in Paris
1892Patent auf eine Wärmekraftmaschine: seinen Verbrennungsmotor
1893erster selbstständig arbeitender Motor (Maschinenfabrik Augsburg heute MAN AG)
1897Vorstellung des ersten rationellen Motors mit Kompressionszündung
1898 - 1911Gründung der Dieselmotorfabrik Augsburg
1898Gründung der Allgemeinen Gesellschaft für Dieselmotoren
1900Gründung der Diesel Engine Company in London
1907Gründung der Gesellschaft für Thermolokomotiven
1913Gestorben am 29. September in

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Thermodynamische MaschinenLevel 190 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

In der Lerneinheit werden zunächst die verschiedenen Kreisprozesse gezeigt, z.B. der Carnot-Prozess, Stirling-Prozess, Joule- oder Brayton-Prozess, Ericson-Prozess sowie Otto- und Diesel-Zyklus. Dannach werden jeweils die Wirkungsgrade der Prozesse berechnet. Es werden Wärmepumpen und Dampfmaschinen vorgestellt und die verschiedenen Typen miteinander verglichen.