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DiederwinkelZoomA-Z

Fachgebiet - Stereochemie

Der Diederwinkel bzw. Torosionswinkel wird durch Rotation von Atomen oder Atomgruppen um Element-Element-Einfachbindungen gebildet. Dabei auftretende energiereiche bzw. energiearme (stabile) Strukturen werden als Konformationsisomere, z.T. auch als Rotationsisomere bezeichnet. Verdeutlichen lassen sich die entsprechenden Molekülgeometrien durch Darstellungen in der Sägebock- oder Newman-Projektion:

Abb.1
Newman
Abb.2
Sägebock

Die gestaffelte Konformation ist energieärmer und stabil

Abb.3
Newman
Abb.4
Sägebock

Die ekliptische (verdeckte) Konformation ist energiereicher und instabil.

Diederwinkel sind sowohl bei organischen Verbindungen durch Rotation um C,C-Einfachbindungen beobachten - als auch bei anorganischen Strukturen. Beispiele sind Wasserstoffperoxid, H2O2, Hydrazin, N2H4:

Abb.5
Struktur des Wassserstoffperoxid-Moleküls

α - Bindungswinkel

β - Diederwinkel

Siehe auch: Konformation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Spin-Spin-KopplungenLevel 245 min.

ChemieAnalytische ChemieNMR-Spektroskopie

Erläuterung der indirekten Spin-Spin-Kopplung; Bestimmung von Kopplungskonstanten

MehrfachbindungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Atome in Molekülen werden durch chemische Bindungen zusammengehalten. In vielen Molekülen werden die Atome durch Einfachbindungen gehalten, in anderen dagegen bestehen Mehrfachbindungen. Diese Lerneinheit hat ihren Schwerpunkt in der Beschreibung von Mehrfachbindungen.

Alkane: Einführung und BindungsverhältnisseLevel 120 min.

ChemieOrganische ChemieAlkane

Diese Lerneinheit gibt eine Einführung in die Stoffklasse der Alkane. Die molekulare Struktur und die Konformation wird anhand von Beispielen erläutert.