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DehydratisierungZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Die Dehydratisierung bezeichnet den Vorgang der Abspaltung von Wasser aus einer chemischen Verbindung.

Die im Allgemeinen intramolekular verlaufende Wasser-Abspaltung (Eliminierung von H und OH) kann unter Einwirkung verschiedener Mittel, wie z.B. Säuren, oxidischen Katalysatoren oder Enzymen durchgeführt werden. Technisch wichtige Reaktionen der Dehydratisierung sind die Umwandlung von Alkoholen zu Alkenen (β-Eliminierung), Dicarbonsäuren zu Anhydriden, Amiden zu Nitrilen und Hydroxycarbonsäuren zu Lactonen. Bei der intermolekularen Dehydratisierung (Eliminierung von H und OH aus zwei verschiedenen Molekülen) werden z.B. aus Alkoholen Ether und aus Aminosäuren Peptide gewonnen.

Als Dehydratisierung wird teilweise auch die (Gefrier-)Trocknung von Lebensmitteln und die Entwässerung kristallwasserhaltiger Verbindungen bezeichnet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Eliminierungen: Spezielle Beispiele und AnwendungenLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieEliminierung

Diese Lerneinheit gibt einen Überblick über weitere Reaktionsmechanismen von Eliminierungsreaktionen, wie z.B. die Hofmann-Eliminierung und die thermische Eliminierung.

Chemie der AlkoholeLevel 140 min.

ChemieOrganische ChemieAlkohole

Diese Lerneinheit erklärt die Darstellung und die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten der Alkohole detailliert.