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DeformationsschwingungZoomA-Z

Fachgebiet - Spektroskopie

Die Deformationsschwingung ist eine Molekülschwingung, bei der sich Bindungswinkel nicht jedoch Atomabstände (Bindungsabstände) verändern.

Man unterscheidet zwischen δ-Deformationsschwingungen, die in einer Ebene schwingen und γ-Deformationsschwingungen, die aus der Ebene heraus schwingen. Die Schwingungsebene wird durch mindestens drei Atome eines Moleküls bestimmt. Methan hat dann z.B. zwei Schwingungsebenen, die zwei Spiegelebenen des Moleküls entsprechen.

Deformationsschwingungen können aus komplizierten Bewegungen bestehen, die einen oder mehrere Winkel eines Moleküls verändern.

Siehe auch: Valenzschwingung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

MolekülschwingungenLevel 220 min.

ChemieAnalytische ChemieIR/Raman-Spektroskopie

In diesem Kapitel werden zunächst Anzahl und Arten von Molekülschwingungen betrachtet. An einfachen dreiatomigen Molekülen, sowohl in linearer als auch in gewinkelter Form, wird die Theorie mit Animationen vertieft. Zur Erklärung der Ober- und Kombinationsschwingungen werden zunächst der harmonische als auch der anharmonische Oszillator eingeführt, um die Vorgänge auf molekularer Ebene näher zu beschreiben. Anhand einiger Spektrenbeispiele zu Ober- und Kombinationsschwingungen und der Fermi-Resonanz wird dieser Abschnitt abgerundet.