zum Directory-modus

Petrus Josephus Wilhelmus DebyeZoomA-Z

Biographie

Geboren
24. März 1884 in Maastricht
Gestorben
02. November 1966 in Ithaca, NY, USA

Petrus Debye arbeitete auf den Gebieten der elektrolytischen Dissoziation, der Röntgeninterferenzen bei Gasen und Dämpfen und der Lichtstreuung. Von ihm stammt die Theorie der spezifischen Wärme. Zusammen mit Paul Scherrer entwickelte er 1916 eine Methode zur Bestimmung der Atomstruktur von Kristallen mittels Röntgenstrahlen (Debye-Scherrer-Verfahren). 1923 veröffentlichte Debye gemeinsam mit seinem Assistenten Erich Hückel die "Theorie der Elektrolyte". Später widmete er sich Forschungen über Makromoleküle und Kolloidchemie.

1936 erhielt er den Chemie-Nobelpreis für seine Beiträge zur Aufklärung der Molekülstruktur durch seine Arbeiten über Dipolmomente und über die Diffraktion von Röntgenstrahlen und Elektronen in Gasen.

Chronologie

1884Geboren am 24. März in Maastricht
Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule in Aachen
1905Diplom als Elektroingenieur, Assistent für technische Mechanik an der Technischen Hochschule in Aachen
1906 - 1910Assistent für theoretische Physik bei Arnold Sommerfeld an der Universität München, Promotion 1908
1911 - 1912Nachfolger von Albert Einstein an der Universität Zürich
1912 - 1914Ordinarius für theoretische Physik an der Universität Utrecht
1914 - 1920Direktor der Theoretischen Abteilung des Physikalischen Instituts in Göttingen
1920 - 1927Rückkehr nach Zürich als Professor für Physik und Leiter des Instituts für Physik an der ETH
1927 - 1934Professor für Experimentalphysik an der Universität Leipzig
1934 - 1939Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik in Berlin und Lehrstuhl an der Universität Berlin
1940 - 1952nach erzwungener Emigration Professor für Chemie an der Cornell University Ithaca, NY, USA
1966Gestorben am 02. November in Ithaca, NY, USA