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DampfdruckosmometerZoomA-Z

Fachgebiet - Labortechnik, Analytische Chemie

Ein Dampfdruckosmometer ist ein Gerät zur Molmassenbestimmung. Es ist für molare Massen von 50 gmol-1 bis 2104 gmol-1 geeignet.

In eine mit Lösemitteldampf gesättigte Kammer werden auf zwei Temperatursensoren je ein Tropfen einer Lösung und des reinen Lösemittels aufgebracht. Gemäß dem Raoult'schen Gesetz ist der Dampfdruck der Lösung niedriger als der Dampfdruck des reinen Lösemittels. Daher kondensiert Lösemitteldampf auf dem Lösungstropfen und bewirkt durch die Kondensationswärme eine Temperaturerhöhung. Die Temperaturdifferenz ist proportional zur Teilchenzahl und Stoffmenge und damit umgekehrt proportional zur molaren Masse.

Siehe auch: Dampfdruckerniedrigung , Osmometrie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

OsmometrieLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Die physikalischen und chemischen Grundlagen der Osmose werden erklärt. Aufbau, Einsatzbereich, Durchführung der Messung und Auswertung von Membranosmometrie und Dampfdruckosmometrie werden beschrieben.