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CytosinZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Genetik

Cytosin ist der gebräuchliche Trivialname von 4-Amino-2(1H)-pyrimidinon (Ketoform) bzw. 4-Amino-2-pyrimidinol (Aldolform).

Die Summenformel von Cytosin lautet C4H5N3O. Die Molekularmasse beträgt (Mr) 111,10.

Abb.1
Strukturformel von Cytosin

Cytosin gehört neben Thymin und Uracil zu den Pyrimidin-Basen. In der DNA und in der RNA ist Cytosin über drei Wasserstoff-Brückenbindungen mit Guanin verbunden. Cytosin kann leicht zu Uracil desaminiert werden. Diese Reaktion ist eine wesentliche Ursache für die Bildung spontanener Mutationen, weil sie genauso leicht auch in der DNA abläuft.

Freies Cytosin ist als zelleigene Substanz nicht bekannt. Folglich gibt es dafür auch keinen Biosyntheseweg. Der Grund kann hauptsächlich darin gesehen werden, dass Cytosin im Gegensatz zu den Purin-Nucleosiden säurestabil ist.

Siehe auch: Cytidin