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CytidinZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Genetik

Cytidin ist der gebräuchliche Trivialname von 4-Amino-1-β-D-ribofuranosyl-2(1H)-pyrimidinon, Cytosin-1-β-D-ribofuranosid.

Die Summenformel lautet C9H13N3O5 . Die Molekularmasse (Mr) beträgt 243,22.

Abb.1
Strukturformel von Cytidin

Cytidin besteht aus der Base Cytosin und dem Zucker Ribose, bzw. 2'-Desoxyribose auf. Die Bindung zwischen den beiden Ringsystemen heißt N-glycosidische Bindung, um die die Base frei rotieren kann. Cytidin ist wie alle Pyrimidin-Nucleoside säurestabil. Innerhalb der DNA kann Cytidin an Position 5 methyliert werden. C-methylierte Sequenzen schützen vor Endonuclease-Abbau und dienen bei Eukaryonten der Genregulation. Cytidin und noch stärker 5-Methylcytidin können zu Uridin bzw. Thymidin desaminiert werden. CTP spielt bei der Biosynthese der Phospholipide eine wichtige Rolle.

Siehe auch: Cytosin , Ribose

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Bausteine der NucleinsäurenLevel 245 min.

BiochemieChemische GrundlagenNucleinsäuren

Einführung in die Struktur und Reaktivität der Nucleobasen am Beispiel des ATP.