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Marie CurieZoomA-Z

Biographie

Geboren
07. November 1867 in Warschau (Polen)
Gestorben
04. Juli 1934 in Sancellemoz (Schweiz)

Als fünftes Kind einer Lehrerfamilie wurde Marie Curie am 7. November 1867 in Warschau (Polen) geboren. Ihr Mädchenname war Marya Sklodowska.

Die fähige Wissenschaftlerin war die erste Frau, die mit einem Nobelpreis geehrt wurde. Sie entdeckte die Radioaktivität sowie zwei radioaktive Elemente. Marie verzichtete auf die Patentierung des Gewinnungsverfahrens für diese Elemente, damit die Forschung ungehindert weitergehen konnte. Marie Curie erlebte nicht die negativen Seiten der Radioaktivität.

Nach ihr wurde eine Maßeinheit der Radioaktivität (Ci), die die Intensität einer radioaktiven Quelle angibt, benannt.

Chronologie

1867Geboren am 07. November in Warschau (Polen)
1883 12. Juni: Maria beendet das Gymnasium.
1885 - 1889 Dienst als Gouvernante
1890 erste chemische und physikalische Versuche in einem Labor
1891 September: Studium der Physik an der Sorbonne
1891 3. November: Studienbeginn; Maria ändert ihren Namen in Marie um
1893 Abschluss des Physikstudiums, Alexanderowitsch-Stiftung ermöglicht ihr das Studium der Mathematik
1894 Abschluss des Mathematikstudiums
1895 Heirat mit dem Physiker Pierre Curie
1898 Marie und Pierre geben die Entdeckung von Radium und Polonium bekannt.
1903 25. Juni: Promotion in Physik mit Auszeichnung
1903 November: Die Royal Society verleiht Pierre und Marie Curie die Davy-Medaille.
1903 Dezember: Zusammen mit Henri Becquerel erhalten Pierre und Marie Curie den Nobelpreis für Physik.
1906 außerordentliche Professorin, an der Stelle ihres Mannes; damit ist Curie die erste Frau, die an der Sorbonne lehrt
1908 Marie Curie wird zur ordentlichen Professorin für Physik ernannt.
1910 September: Sie definiert einen internationalen Radiumstandard, der die Einheit Curie trägt.
1911 Dezember: Curie wird für die Isolierung des Elements Radium mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.
1914 - 1916In Zusammenarbeit mit Irene (ihrer Tochter) und Frau Klein bildet sie 150 Röntgenologen aus.
1922 Mitglied der Internationalen Kommission für geistige Zusammenarbeit
1934Gestorben am 04. Juli in Sancellemoz (Schweiz)