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CrosslinkerZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Biochemie

Crosslinker (von englisch to cross-link "quervernetzen") sind bi- oder mehrfunktionelle chemische Agenzien, die mit bestimmten chemischen Gruppen von Makromolekülen reagieren können und dadurch eine kovalente Verknüpfung zwischen räumlich nebeneinander liegenden Teilen dieser Moleküle herstellen. Da die Quervernetzbarkeit ein Kriterium für räumliche Nachbarschaft ist, lassen sich Crosslinker zur Aufklärung der Struktur von biologischen Makromolekülen einsetzen. Mit Hilfe dieser Methode wurden beispielsweise Sekundärstruktur-Modelle von ribosomalen RNAs aufgestellt und die Wechselwirkungen zwischen Operator-DNA-Abschnitten und Regulatorproteinen untersucht.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

SuperabsorberLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Die Wirkungsweise von Superabsorbern und deren Grundlagen werden beschrieben. Superabsorber können große Mengen an Wasser binden, wobei sie stark quellen. Diese Fähigkeit ist typisch für Polymere, die ionische Gruppen enthalten. Das wichtigste Superabsorbermaterial ist vernetzte Polyacrylsäure. Ihr Haupteinsatzgebiet ist in Windeln und Hygieneartikeln. Daneben werden noch andere Anwendungen vorgestellt.

Polymere Netzwerke - EinführungLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

In dieser Lerneinheit wird der Aufbau von polymeren Netzwerken beschrieben. Beispiele für kovalente, ionische und physikalische Netzwerke werden aufgeführt und der Zusammenhang zwischen dem Vernetzungsgrad und den Eigenschaften der Polymere erläutert.

HauptvalenznetzwerkeLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Eigenschaften von Hauptvalenznetzwerken werden skizziert. Dabei wird insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Vernetzungsgrad und der Quellung in Lösemitteln eingegangen. Dies wird durch einen Praktikumsversuch illustriert. Als besondere Form kovalenter Netzwerke werden interpenetrierende Netzwerke vorgestellt.