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Crossing-overZoomA-Z

Fachgebiet - Genetik, Zellbiologie

Crossing-over ist in der Genetik der Austausch von DNA zwischen den beiden homologen Chromosomen in der Prophase I der Meiose. Dieser Rekombinationsvorgang erhöht die genetische Vielfalt, weil dabei mütterliche und väterliche Mosaik-Chromosomen entstehen.

Während der Metaphase einer Mitose oder Meiose liegen die Chromosomen in einer Form vor, die sich auch lichtmikroskopisch untersuchen lässt - als so genannte Metaphase- oder Zwei-Chromatiden-Chromosomen. In der Prophase I der Meiose sind diese beiden homologen Zwei-Chromatiden-Chromosomen nebeneinander angeordnet und bilden eine Chromatidentetrade. Jetzt können Strangbrüche "über Kreuz" auftreten (daher der Name Crossing-over), so dass zwischen den DNA-Einzelsträngen so genannte Holliday-Junctions entstehen. Sobald die Chromosomen im weiteren Verlauf in der Meiose auseinanderrücken, bleiben die Chromatiden an den Stellen des Crossing-overs etwas länger aneinander hängen. Diese Struktur ist lichtmikroskopisch als Chiasma (nach dem griechischen Χ) erkennbar.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Zellzyklus, Mitose und MeioseLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenZellzyklus

Die Vermehrung von Zellen basiert auf dem Prinzip der Zellteilung. Um eine Zelle in zwei identische Tochterzellen zu teilen, müssen das gesamte genetische Material und alle Zellkomponenten verdoppelt werden. Anhand von Animationen werden zunächst der dafür notwendige Zellzyklus und dann die Zellteilungen Mitose und Meiose vorgestellt.