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CrackenZoomA-Z

Fachgebiet - Petrochemie

Cracken kommt vom englischen Begriff to crack (spalten). Das Cracken ist ein chemisches Verfahren, bei dem eine meist organische Substanz in einfachere Verbindungen aufgebrochen wird. Dazu müssen entweder die Stoffe unter hohem Druck erhitzt (thermisches Cracken) oder mit einem Katalysator (katalytisches Cracken) erhitzt werden. Typische Ausgangsstoffe für das Cracken sind verschiedene Erdölfraktionen.

Abb.1
Übersicht zu verschiedenen Verfahren des Crackens

Siehe auch: Erdöl

Fachgebiet - Anorganische Chemie

Im Rahmen der Benzingewinnung werden die im Rohöl enthaltenen Kohlenwasserstoffe im Wirbelschichtreaktor bei 650-980 °C katalytisch unter Rußabscheidung und gleichzeitiger H2-Entwicklung gespalten (katalytisches Cracken):

C3H8C2H6+H2+C

Die anfallenden Gasgemische lassen sich anschließend durch Tieftemperaturfraktionierung trennen.

Siehe auch: Steam-Reforming , Kohlevergasung , Verkokung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

WasserstoffLevel 145 min.

ChemieAnorganische ChemieChemie der Elemente

Diese Lerneinheit gibt einen Überblick über das Element Wasserstoff einschließlich Eigenschaften, Reaktionsverhalten, Nachweis, Vorkommen, Gewinnung und Verwendung des Elements sowie ausgesuchter Verbindungen.

Acide KatalysatorenLevel 230 min.

ChemieTechnische ChemieReaktionstechnik

Die Lerneinheit beschreibt acide heterogene Katalysatoren am Beispiel der Zeolithe und deren Einsatzgebiete.

Erdöl-AufarbeitungLevel 245 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

Diese Lerneinheit behandelt die Aufarbeitung des Erdöls. Dabei wird auf die grundlegenden Prozesse in einer Raffinerie eingangen: Destillation, Cracken, Reformieren, Entschwefeln.

Alkane: CrackingLevel 118 min.

ChemieOrganische ChemieAlkane

Diese Lerneinheit erläutert das Cracking von Alkanen. Die Bedeutung dieses Vorgangs als großindustrielles Verfahren wird an Beispielen vorgestellt.