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Coulomb-KraftZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrizitätslehre

Als Coulomb-Kraft wird die elektrostatische Kraft zwischen zwei Ladungen bezeichnet. Die Coulomb-Kraft F hat eine der Gravitationskraft ähnliche Form, statt der Massen treten Ladungen auf:

F=q1q24πε0r2

wobei q1, q2 die Ladungen, r deren Abstand und ε0 die Dielektrizitätskonstante (Permittivität) des Vakuums darstellen.

Ein entscheidender Unterschied zur Gravitation besteht darin, dass die Coulomb-Kraft sowohl anziehend als auch abstoßend sein kann: Zwei Ladungen mit unterschiedlichen Vorzeichen ziehen sich an, solche mit gleichen Vorzeichen stoßen sich ab.

Sind mehrere Ladungen vorhanden, addieren sich die Coulomb-Kräfte vektoriell.

Siehe auch: Ladung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Zwischenmolekulare WechselwirkungenLevel 140 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Zwischen den Teilchen eines Stoffes bestehen Abstoßungs- und Anziehungskräfte. Erstere zeigen sich makroskopisch in der geringen Kompressibilität von Flüssigkeiten und homogenen Feststoffen, letztere bei der Kondensation von Gasen zu Flüssigkeiten. Die Gesamtheit solcher Kräfte umfasst der Begriff zwischenmolekulare Wechselwirkungen. Die Lerneinheit präsentiert die grundlegenden physikalischen Ansätze für ihre mathematische Beschreibung