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ConnexineZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Zellbiologie, Medizin

Connexine sind eine Familie von Transmembranproteinen, die den schnellen Austausch von Ionen und kleinen Molekülen zwischen benachbarten Zellen vermitteln. Die mehr als 20 beim Menschen beschriebenen Connexine sind alle gleich aufgebaut und besitzen vier Transmembrandomänen.

Ein so genanntes Connexon besteht aus sechs Connexin-Molekülen, die röhrenförmig angeordnet sind und einen Kanal von 15-20 Å Durchmesser bilden. Die einander gegenüber liegenden Connexone von zwei benachbarten Zellen bilden dann den als Gap Junction bezeichneten Zell-Zell-Kanal.

Eine bestimmte Form der rezessiv vererbten Schwerhörigkeit/Gehörlosigkeit ist auf eine Mutation im Connexin 26-Gen zurückzuführen. Connexin 26 ist vor allem im Innenohr lokalisiert.

Siehe auch: Gap Junction

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Gap JunctionsLevel 230 min.

BiochemieSignal- und StofftransportBotenstoffe

Beschreibung von Gap Junctions und ihrer Bausteine, der Connexine. Pathologie einer Connexin-bedingten Form der Schwerhörigkeit.

SynapseLevel 245 min.

BiochemieSignal- und StofftransportNeurotransmission

Um Signale von einer Nervenzelle zur Nächsten oder zu einer Muskelzelle weiterleiten zu können, bedarf es bestimmter Übertragungsprozesse. Da es sich um elektrische Signale handelt, wäre es eine naheliegende Vermutung, dass diese auch auf elektrischem Weg weitergegeben werden. Ursprünglich wurde diese Variante auch als vorherrschender Übertragungsprozess im Nervensystem postuliert. Es zeigte sich jedoch, dass die meisten Neurone mit Hilfe von chemischen Transmittern miteinander kommunizieren. Die Kontaktstellen, an denen die Übermittlung stattfindet, sind spezialisierte Strukturen und werden Synapsen genannt.