zum Directory-modus

Ludwig ClaisenZoomA-Z

Biographie

Geboren
14. Januar 1851 in Köln
Gestorben
05. Januar 1930 in Godesberg

1881 hatte Claisen die Kondensation von aromatischen mit aliphatischen Aldehyden oder Ketonen zu ungesättigten aromatischen Aldehyden oder Ketonen entdeckt (Claisen-Schmidt-Reaktion). Weitere Forschungen ergaben die Claisen-Esterkondensation 1887. Er stellte die Claisen-Regeln über den Einfluss der Azidität bei Enolisierungen auf und entwickelte den so genannten Claisen-Kolben und den Claisen-Aufsatz sowie die Claisen-Isatin-Synthese (1879). Ab 1912 widmete er sich der nach ihm benannten Claisen-Umlagerung und der Aufklärung ihres Mechanismus'.

Chronologie

1851Geboren am 14. Januar in Köln
1869 - 1870Studium der Naturwissenschaften an der Universität Bonn
1870 - 1871Kriegsdienst als Krankenpfleger
1871 - 1874Fortsetzung des Studiums, zunächst in Göttingen, ab 1872 wieder in Bonn, Promotion 1874
1874 - 1878Unterrichtsassistent bei Friedrich August Kekulé
1878 - 1882Habilitation und anschließende Tätigkeit als Privatdozent in Bonn
1882 - 1885Forschungstätigkeit bei Henry Enfield Roscoe und Carl Schorlemmer am Owens College in Manchester
1886 - 1887Mitarbeiter bei Adolf von Baeyer in München
1887 - 1890Privatdozent in München
1890 - 1897Professor an der TH Aachen
1897 - 1904Professor für Chemie an der Universität Kiel
1904 - 1907Honorarprofessor und Mitarbeiter von Emil Fischer an der Universität Berlin
1907Claisen wird emeritiert und zieht sich nach Godesberg zurück, wo er sich ein Privatlabor einrichtet
1930Gestorben am 05. Januar in Godesberg