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cis-trans-IsomerieZoomA-Z

Fachgebiet - Stereochemie

Bezeichnung für eine bei ungesättigten oder cyclischen organischen Verbindungen, aber auch bei Metallkomplexen auftretende Form der Stereoisomerie, die z.B. durch den Verlust der freien Drehbarkeit um die Bindungen in einem Ring oder um C-C-Doppelbindungen zustande kommt. Die im Verbindungsnamen kursiv gesetzten Vorsilben cis und trans geben die relative Stellung zweier Substituenten an einer Doppelbindung oder innerhalb eines Ringes an, wobei sich cis-ständige Substituenten auf derselben Seite eines Moleküls befinden, bei der trans-Form auf entgegen gesetzten Seiten.

Bei Metallkomplexen bezeichnen die Präfixe die entsprechende relative Lage der Liganden am Zentralatom. cis- und trans-Isomer einer Verbindung verhalten sich nicht wie Bild- und Spiegelbild (Spezialfall der Diastereomerie), d.h. sie können ohne Bruch einer Bindung nicht ineinander überführt werden.

Siehe auch: Stereochemie , Doppelbindung , cis , trans

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Wittig-ReaktionLevel 225 min.

ChemieOrganische ChemieAlkene

Diese Lerneinheit ist eine Einführung in die Wittig-Reaktion (Wittig-Olefinierung) und verwandte Reaktionstypen.

ChiralitätLevel 130 min.

BiochemieChemische GrundlagenGrundlagen der Stereochemie

Diese Lerneinheit gibt eine Einführung in die dreidimensionale Welt der Händigkeit von Biomolekülen.

Einführung in die Stoffklasse der AlkeneLevel 115 min.

ChemieOrganische ChemieAlkene

Diese Lerneinheit gibt einen allgemeinen Überblick über Alkene, deren Vorkommen und Verwendung und der Nomenklatur.