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CirculardichroismusZoomA-Z

Fachgebiet - Stereochemie, Spektroskopie

Der Circulardichroismus (Zirkulardichroismus) beruht auf der Wechselwirkung von polarisiertem Licht mit Materie, z.B. Wechselwirkungen mit der Lösung eines optisch aktiven Stoffes. Dabei können grundsätzlich zwei verschiedene Effekte auftreten:

  • Die linear polarisierte Welle wird beim Durchlaufen des Mediums wellenlängenabhängig in ihrer Polarisationsrichtung gedreht und man spricht von optischer Rotationsdispersion (ORD).
  • Werden die beiden zirkular polarisierten Komponenten, aus denen eine linear polarisierte Welle zusammengesetzt ist, zusätzlich verschieden stark absorbiert, so liegt Circulardichroismus vor.

Die Circulardichroismus-Spektroskopie ist eine wichtige Methode zur Konformationsermittlung von Polypeptiden und anderen chiralen Stoffen.

Fachgebiet - Biochemie

Der Circulardichroismus (CD, nach englisch "circular dichroism") ist eine Methode, mit der die optische Aktivität asymmetrischer Moleküle in Lösung untersucht werden kann. Ein CD-Spektrum macht Angaben darüber, wie circular (zirkular) polarisiertes Licht von optisch aktiven Molekülen absorbiert wird.

Siehe auch: CD-Spektroskopie , zirkular polarisiertes Licht

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Circulardichroismus und ProteinstrukturLevel 230 min.

BiochemieArbeitsmethodenStrukturanalyse

Diese Lerneinheit ist eine Einleitung in den Circulardichroismus von Peptiden und Proteinen.