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ChromatinZoomA-Z

Fachgebiet - Zellbiologie, Genetik

Unter Chromatin versteht man supramolekulare Komplexe aus nucleärer DNA und Proteinen. Zu den an die Nucleinsäure bindenden Proteinen gehören u.a. die Histone, mit denen sie die so genannten Nucleosomen ausbilden. Der Kondensationsgrad des Chromatins und damit seine Kompaktheit variiert in Abhängigkeit von der Phase der Mitose und/oder Meiose. Man unterscheidet das Heterochromatin, welches entweder selten (fakultatives Heterochromatin) oder überhaupt nicht (konstitutives Heterochromatin) exprimiert wird von dem Euchromatin, welches in Protein translatiert wird. Die Epigenetik versucht den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion des Chromatins zu klären.

Abb.1
3D-Animation zum Aufbau des Chromatins
© Wiley-VCH

Siehe auch: Chromosomen , Chromatid , Centromer , Epigenetik , Mitose , Nucleinsäuren , Nucleosomen

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Eukaryontische GenregulationLevel 140 min.

BiochemieProteinbiosyntheseTranskription und Genregulation

Wie unterscheiden sich Genomorganisation und Genregulation in Pro- und Eukaryonten? Auf welchen Ebenen kann Genregulation in Eukaryonten stattfinden?

Von der DNA zum ChromosomLevel 130 min.

BiochemieProteinbiosyntheseDNA

Die verschiedenen Ebenen der Kondensation der DNA-Doppelhelix zum Chromosom werden kurz erläutert.