zum Directory-modus

ChromatidZoomA-Z

Fachgebiet - Zellbiologie, Genetik

Das Wort stammt von dem griechischen Wort χηρομα = "die Farbe" ab. Eine Chromatide enthält einen linearen DNA-Strang, der aufgrund seiner sauren Phosphat-Gruppen mit so genannten basischen Kernfarbstoffen, wie Hämatoxilinen, Karmin- oder Orcein-Lösungen, anfärbbar ist. In Abhängigkeit von der Zellzyklus-Phase weisen die Chromatiden unterschiedliche Organisationen auf. Das in ihnen vorliegende Chromatin (eine Bezeichnung für die DNA-Proteinkomplexe) kann entweder locker (Euchromatin, hohe Genaktivität) oder dicht gepackt (Heterochromatin, nahezu keine Genaktivität) sein. Man unterscheidet Ein- und Zwei-Chromatid-Chromosomen. Erstere entstehen aus dem Zwei-Chromatid-Chromosomen während der Mitose (S-Phase) bzw. im Laufe der 2. meiotischen Teilung.

Abb.1
Makroskopischer Aufbau eines Chromosoms

Siehe auch: Mitose , Desoxyribonucleinsäuren , Chromosomen