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chemische BindungZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Unter einer chemischen Bindung versteht man die Art des Zusammenhalts der Atome, Ionen oder Moleküle in den entsprechenden Verbänden. Eine chemische Bindung entsteht, wenn die Gesamtenergie der gebundenen Atome niedriger ist, als die der einzelnen, ungebundenen Atome.

Die Bindungskräfte, die zur Bildung einer chemischen Bindung führen, sind unterschiedlich. Man unterscheidet daher verschiedene Grenztypen der chemischen Bindungen, die selten rein auftreten. Dies sind die Ionen-, Atom- und Metallbindung, die zu den Hauptvalenzbindungen mit Bindungsenergien zwischen 50 und 1000 kJmol-1 zählen. Die Reichweite dieser Bindungskräfte ist auf Bindungsabstände wirksam und die Bindungsstärke nimmt mit zunehmenden Kernabstand ab.

Weiterhin existieren noch die Van-der-Waals-Kräfte. Hierbei handelt es sich um zwischenmolekulare Kräfte (Nebenvalenzbindungen) mit Bindungsenergien von weniger als 50 kJmol-1 . Diese wirken über weite Distanzen.

Siehe auch: Ionenbindung , kovalente Bindung , Metallbindung , Van-der-Waals-Kräfte

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Chemische Bindung: EinführungLevel 115 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit gibt eine Einführung in das Thema der chemischen Bindung. Sie gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Bindungsarten.

Chemie für Mediziner: Chemische BindungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

In diesem Kapitel werden die Grundlagen der wichtigsten Bindungstypen vorgestellt.