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CelluloseZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Cellulose besteht aus β-1,4-verknüpften Glucose-Einheiten. Sie bildet unverzweigte, wasserunlösliche Ketten. Wasserstoff-Brücken zwischen den einzelnen Ketten führen zur parallelen Anordnung der Ketten in den Pflanzenfasern. Cellulose ist das häufigste und am weitesten verbreitete Biopolymer.

Cellulose ist der wichtigste Rohstoff für die Zellstoff-, Papier- und Textilindustrie. Gereinigte Cellulose wird in kolloidaler Form zur Konsistenzverbesserung von stärkehaltigen Lebensmitteln, zur Stabilisierung von Suspensionen, Emulsionen und Schäumen eingesetzt.

Abb.1
Cellulose

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymeranaloge ReaktionenLevel 245 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Polymeranaloge Reaktionen sind Reaktionen an Makromolekülen, bei denen die chemische Zusammensetzung und damit die Eigenschaften eines Polymers unter Erhalt des Polymerisationsgrades verändert werden. Die polymeranalogen Reaktionen werden am Beispiel des Polyvinylalkohols, der Modifizierung von Cellulose sowie der Peptidsynthese nach Merrifield näher erläutert. Besonders wird dabei auf Reaktionsverzögerung, -beschleunigung und Cyclisierungsreaktionen eingegangen.