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Wallace Hume CarothersZoomA-Z

Biographie

Geboren
27. April 1896 in Burlington, Io. USA
Gestorben
29. April 1937 in Wilmington, Del. USA

Schon als Professor in Havard begann Carothers mit der Forschung an polymeren Werkstoffen. Als DuPont 1928 ein neues Forschungslabor gründete, wechselte er dorthin. In seinem ersten Forschungsprojekt arbeitete Carothers an der Synthese von Chloropren, die im April 1930 von Erfolg gekrönt wurde. Unter dem Markennamen Neopren ist es heute noch wirtschaftlich erfolgreich.

Anschließend begann Carothers mit der Forschung an synthetischen Fasern, um einen Ersatz für die durch den Streit zwischen der USA und Japan verknappte Seide zu finden. 1934 gelang die Herstellung der ersten Polyamid-Fasern. Im Februar 1935 synthetisierte er aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin das Polyamid 66 mit sehr guten physikalischen Eigenschaften. Im September 1938 erhielt dieser Werkstoff den heute noch gültigen Namen Nylon 66.

Carothers litt sein Leben lang unter Depressionen. Auch die Hochzeit mit der DuPont-Mitarbeiterin Helen Sweetman konnte ihm nicht helfen. Als ihm seine Frau mitteilte, dass sie schwanger war, setzte er seinem Leben am 29. April 1937 ein Ende.

Chronologie

1896Geboren am 27. April in Burlington, Io. USA
- 1920Studium der Chemie (Bachelor) am Tarkio College in Missouri
- 1924Promotion an der University of Illinois
Professor an der Harvard University
1928 - 1937Beschäftigung in der Forschung und Entwicklung von DuPont, Leiter der Forschungsabteilung
1937Gestorben am 29. April in Wilmington, Del. USA

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PolyamidfasernLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Hier werden die bekanntesten aliphatischen Polyamidfasern Nylon und Perlon vorgestellt. Zusätzlich werden die Eigenschaften aromatischer Polyamidfasern anhand von Kevlar erläutert.