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Georg Ferdinand Ludwig Philipp CantorZoomA-Z

Biographie

Geboren
03. März 1845 in St. Petersburg
Gestorben
06. Januar 1918 in Halle

Georg Cantor hat einen außerordentlichen Beitrag für die gesamte Mathematik erbracht. Er entwickelte seine fundamentalen Arbeiten zur Mengenlehre an der Universität Halle, wo er als bedeutendster Mathematiker, der jemals dort gewirkt hat, gilt.

Er erwarb sich große Verdienste auf wissenschaftsorganisatorischem Sektor durch die Gründung und den Vorsitz der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Außerdem engagierte er sich um die Einrichtung von internationalen Mathematikerkongressen.

Chronologie

1845Geboren am 03. März in St. Petersburg
1859 - 1862Besuch der Realschule und höheren Gewerbeschule in Darmstadt
1862 - 1867Studium der Mathematik in Zürich, Berlin, Göttingen; Promotion an der Universität Berlin
1868Mathematik-Lehrer am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Berlin
1869Habilitation an der Universität Halle
1874erste Veröffentlichung zur Mengenlehre: "Über eine Eigenschaft des Inbegriffs aller reellen algebraischen Zahlen"
1879Berufung zum Ordinarius an die Universität Halle
1879 - 1884Erscheinen der Hauptarbeiten Cantors zur Begründung der Mengenlehre, darunter insbesondere die Artikelfolge "Über unendliche lineare Punktmannigfaltigkeiten"
1890Gründung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung mit Cantor als ihrem ersten Vorsitzenden
1895 - 1897Veröffentlichung der "Beiträge zur Begründung der transfiniten Mengenlehre"
1918Gestorben am 06. Januar in Halle