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Camera lucidaZoomA-Z

Fachgebiet - Labortechnik, Optik, Biologie

Eine Camera lucida (lateinisch "helle Kammer"; Abkürzung C.l.) ist eine Einrichtung zum Nachzeichnen von Gegenständen. Sie besteht aus einem Glasprisma, durch das der Künstler auf das flach vor ihm liegende Zeichenblatt sieht. Durch das Prisma und ggf. mehrere Spiegel erscheint ein schwaches, durchscheinendes Bild des vor der Kamera befindlichen Gegenstandes auf dem Papier, das der Künstler nachzeichnen kann. Die C.l. wurde 1807 von Dr. William Wollaston aus der älteren Camera obscura entwickelt. Sie bietet den Vorteil, dass zum Nachzeichnen keine Verdunkelung vorgenommen werden muss. Außerdem ist eine C.l. auf Grund ihres geringen Gewichts einfach zu transportieren. Das Prinzip der C.l. wird heute vor allem zur zeichnerischen Wiedergabe mikroskopischer Bilder angewendet.