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C-reaktives ProteinZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Immunologie

Das C-reaktive Protein (in der Medizin häufig mit CRP abgekürzt) ist ein Serumglobulin, das in der medizinischen Labordiagnostik als wichtiger Entzündungsparameter dient. Seine Konzentration liegt normalerweise bei ca. 1 µg/mL, steigt jedoch bei akuten Entzündungen sehr schnell auf Werte von bis zu 1 mg/ml an. Das C-reaktive Protein gehört deshalb zu den so genannten Akute-Phase-Proteinen, die zur Beurteilung des Verlaufs von entzündlichen Erkrankungen herangezogen werden. Sein Name leitet sich daraus ab, dass es in Gegenwart von Calcium-Ionen das C-Polysaccharid des bakteriellen Krankheitserregers Streptococcus pneumoniae bindet. Das C-reaktive Protein bindet allgemein an die Oberfläche von eingedrungenen Bakterien, was zu deren Markierung (Opsonierung) und Agglutinierung führt, und kann das Komplementsystem aktivieren. Es ist Teil der so genannten angeborenen, nicht-adaptiven Immunantwort.

Siehe auch: Entzündung