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Robert Wilhelm BunsenZoomA-Z

Biographie

Geboren
31. März 1811 in Göttingen
Gestorben
16. August 1899 in Heidelberg

Robert Wilhelm Bunsen wurde in Göttingen als Sohn eines Universitätsprofessors geboren.

Er hat in seinem reichen wissenschaftlichen Leben viele Forschungserfolge erzielt.

Zusammen mit dem Physiker Gustav Robert Kirchhoff begründeten sie die Spektroskopie. Später entdeckten sie die Elemente Caesium und Rubidium. Für die Astronomen der ganzen Welt bedeutete die Spektralanalyse aus Heidelberg eine Revolution.

Der berühmte Bunsenbrenner (1855) ist eines der genial einfachen Nebenprodukte der kreativen Laborarbeit des Forschers. Andere Nebenprodukte dieser Art waren das bis heute genutzte Fettfleck-Photometer, das Bunsenventil, die Wasserstrahlpumpe (1868), das Bunsen-Kalorimeter und weitere drei Kalorimeter.

Andererseits entwickelte Bunsen ein Grundverfahren der Gasanalyse, das bis heute seinen Namen trägt.

Robert Wilhelm Bunsen gilt nicht nur als einer der vielseitigsten, sondern auch als einer der bedeutendsten Chemiker und Naturwissenschaftler im 19. Jahrhundert.

Chronologie

1811Geboren am 31. März in Göttingen
1828 - 1831 Studium der Chemie, Mineralogie, Physik und Mathematik an der Universität Göttingen
1831 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Messgeräte
1832 - 1833 weiterführende Studien in Frankreich, in der Schweiz und in Oesterreich
1834 Habilitation an der Universität Göttingen
1834 - 1836Privatdozent an der Universität Göttingen
1837 Entdeckung von Kakodyloxid (eine abscheulich stinkende organische Arsenverbindung)
1836 - 1839Lehrer für Chemie an der Höheren Gewerbeschule in Kassel
1839 - 1841außerordentlicher Professor an der Universität Marburg
1841 - 1851Professor an der Universität Marburg
1846erfolgreiche mineralogische und geochemische Untersuchungen in Island im Auftrag der dänischen Regierung
1851 - 1852 Professor an der Universität Breslau
1852 - 1889 Professor für Chemie an der Universität Heidelberg
1899 Bunsen starb am 16. August in Heidelberg.
1899Gestorben am 16. August in Heidelberg