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BrechungsindexZoomA-Z

Fachgebiet - Optik, Analytische Chemie

Beim Übertritt eines Lichtstrahles von einem Medium in ein anderes ändern sich Ausbreitungsgeschwindigkeit und Ausbreitungswinkel. Für den Übergang des Lichtes von einem Medium in ein anderes gilt:

sin αsin β=c1c2=n2n1

Dabei ist n der Brechungsindex im jeweiligen Medium. α ist der Einfall- und β der Brechungswinkel, jeweils zur Senkrechten bezüglich der Einfallsebene hin gemessen, c1 bezeichnet die Lichtgeschwindigkeit im Medium 1 und c2 im Medium 2. Der Brechungsindex ist ein Maß für die Abschwächung der Geschwindigkeit, die das Licht beim Übergang vom Vakuum in ein Medium erfährt. Er hängt von der Wellenlänge ab. Der Brechungsindex von Luft unter Normalbedingungen ist im sichtbaren Spektralbereich n =1,00028. Er wird für viele Anwendungen gleich 1 gesetzt. Der Brechungsindex von optisch dichteren Medien ist > 1.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Lichtstreuungsmessung zur MolmassenbestimmungLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Nach Erläuterung der Prinzipien der Lichtstreuungsmessungen an großen und kleinen Molekülen werden Durchführung und Auswertung der Messung beschrieben. Es wird gezeigt, dass man für kleine Moleküle nur Aussagen über die Molmasse, bei großen aus der Winkelabhängigkeit der Streulichtintensität auch über die Geometrie erhalten kann.