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Walter BotheZoomA-Z

Biographie

Geboren
08. Januar 1891 in Oranienburg bei Berlin
Gestorben
08. Februar 1957 in Heidelberg

Walter Bothe wurde am 08.01.1891 in Oranienburg bei Berlin geboren. Er studierte in Berlin und promovierte kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs bei Max Planck. Walter Bothe lehrte als Professor an den Universitäten Gießen und Heidelberg. 1934 wurde er Direktor des späteren Max-Planck-Instituts in Heidelberg, damals Institut für Physik im Kaiser-Wilhelm-Institut für Medizin. Neben der Max-Planck-Medaille und dem Großen Bundesverdienstkreuz wurde ihm 1954 auch der Nobelpreis für Physik zusammen mit Max Born für grundlegende Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für die statistische Interpretation der Wellenfunktion und für die Koinzidenzmethode verliehen. Am 08.02.1957 starb Walter Bothe nach längerer Krankheit in Heidelberg. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder.

Chronologie

1891 Geboren am 08. Januar in Oranienburg bei Berlin
1908 - 1912Studium in Berlin
1914 - 1918Promotion bei Max Planck
1913 - 1930Arbeit an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin, dort Ernennung zum außerordentlichen Professor
1930Berufung als Professor für Physik am Institut für Physik an der Universität Gießen
1932Direktor des physikalischen Instituts Heidelberg
1934Direktor des späteren Max-Planck-Instituts in Heidelberg, damals Institut für Physik im Kaiser-Wilhelm-Institut für Medizin
1957Gestorben am 08. Februar in Heidelberg