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Blut-Hirn-SchrankeZoomA-Z

Fachgebiet - Pharmazie, Toxikologie, Physiologie

Die Blut-Hirn-Schranke (engl. "blood-brain barrier" (BBB) oder "blood-cerebral barrier") ist eine selektiv durchlässige Schranke zwischen Blutkreislauf und Gehirn, die auf dem Schrankeneffekt der die Blutgefäße umgebenden Gliazellen bzw. des Kapillarendothels beruht. Der passive Transport für nicht lipoidlösliche Substanzen und Proteine wird unterbunden. Über "gap junctions" wird nur der Austausch von Ionen und niedermolekularen Substanzen zugelassen. Der Austausch von Stoffen durch die Interzellularräume der Endothelzellen wird durch "tight junctions" (dichte Zellverbindungen) verhindert, die nur den Weg durch die Zellen freigeben. Die Schranke wird durch Bakterientoxine, Fieber, verminderten arteriellen Sauerstoff-Partialdruck (Hypoxie) sowie im Bereich mancher Hirntumoren durchlässig.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die NeurotransmissionLevel 260 min.

BiochemieSignal- und StofftransportNeurotransmission

Wie nimmt ein Organismus seine Umwelt wahr? Wie kann ein Organismus adäquat auf Reize reagieren?