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BleiakkumulatorZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Abb.1
Schema eines Bleiakkus

Der Bleiakku ist der älteste Akkumulator und wird auch heute noch viel verwendet.

Beim Bleiakkumulator besteht die Kathode aus Bleidioxid, die Anode aus Blei, Elektrolyt ist 20-36 %ige Schwefelsäure.

Die Elektroden liegen in poröser, saugfähiger Form vor, damit die elektrochemische Reaktion an einer möglichst großen Oberfläche abläuft. Die Anode bereitet hier ein Problem. Die Elektroden lösen sich beim Entladevorgang auf und scheiden sich beim Ladevorgang wieder ab. Dabei muss wieder eine poröse Elektrode mit möglichst großer Oberfläche entstehen. Die natürliche Porosität des Bleidioxids reicht hierfür völlig aus. Um eine poröse Bleianode zu erhalten, werden organische Moleküle (Expander) zugegeben, die ein zu starkes Partikelwachstum der Bleikristalle verhindern.

Als Grundgerüst dient der Kathode und der Anode ein Gitter aus Blei. Eine Elektrode besteht aus mehreren parallel angeordneten Platten, einem Plattensatz. Ein positiver und ein negativer Plattensatz werden ineinander geschoben und ergeben einen Plattenblock, der in Schwefelsäure eine funktionsfähige elektrochemische Zelle ergibt.

Siehe auch: Akkumulator

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektrochemische StromquellenLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieElektrochemie

Aufbau und Funktionsweise von verschiedenen elektrochemischen Stromquellen werden dargestellt.

BleidioxidLevel 135 min.

ChemieAnorganische ChemieVerbindungsbibliothek

Diese Lerneinheit informiert über die Stoffeigenschaften von Bleidioxid sowie über seine Synthese und Reaktivität. Informationen über Toxikologie und Arbeitsschutz werden angeboten.

Batterien, Akkumulatoren und BrennstoffzellenLevel 120 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

In dieser Lerneinheit werden in Animationen die Alltagsanwendungen der Elektrochemie gezeigt.

AkkuLevel 120 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Schematischer Aufbau und Reaktionen des Bleiakkumulators werden gezeigt. In einem Applet können die Reaktionen beim Laden und Entladen beobachtet werden. Die systembedingten Vor- und Nachteile werden beschrieben.