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BindungswinkelZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Als Bindungswinkel bezwichnet man den Winkel zwischen zwei Bindungen eines Atoms zu zwei Nachbaratomen.

Der Bindungswinkel wird im Wesentlichen durch die Ausrichtung der an den Bindungen beteiligten Atom- bzw. Molekülorbitale bestimmt aber auch durch sterische und elektronische Wechselwirkungen (Größe und Elektronendichte der Atome) beeinflusst.

Abb.1
Struktur von Ethylen

Die Bindungswinkel sind neben den Bindungslängen die charakteristischen Größen zur Beschreibung der räumlichen Geometrie eines Moleküls. Für Moleküle des Typs ABX lassen sich Bindungswinkel und daraus resultierende Strukturen mit Hilfe des VSEPR-Modells abschätzen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

VSEPR-Theorie - Verbesserung der StrukturvorhersageLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Ausgehend von den vorstehenden geometrischen Überlegungen werden die Molekülgeometrien nun im zweiten Schritt weiter verfeinert. Dabei werden insbesondere die verschiedenen Einflussgrößen auf die Bindungswinkel zwischen dem Zentralatom A und dem Liganden X untersucht.

VSEPR-Theorie - EinführungLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

In diesem Abschnitt wird die Ermittlung von Elektronen-/Molekülstrukturen nach der VSEPR-Methode (Valence Shell Electron Pair Repulsion) von Gillespie und Nyholm (1957) behandelt.