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BindungsgradZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Quantenphysik

Der Bindungsgrad oder die Bindungsordnung beschreibt die Anzahl der effektiven Bindungen zwischen zwei Atomen.

Aus der Lewis-Formel (Valenzstrichformel) eines Moleküls ergibt sich die Bindungsordnung eines Atoms aus der Zahl der jeweiligen Bindungsstriche zum benachbarten Atom.

Nach der Molekülorbitalheorie entspricht der Bindungsgrad p der halben Differenz zwischen der Anzahl der Elektronen in bindenden Molekülorbitalen und der Zahl der Elektronen in antibindenden Molekülorbitalen:

p=12(NbindNant)

Siehe auch: Bindigkeit , MO-Theorie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

LCAO-Methode für homonukleare zweiatomige MoleküleLevel 260 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Linearkombination von Atomorbitalen zu Molekülorbitalen ist ein mathematisches Verfahren, bei dem die Wellenfunktionen der betreffenden Orbitale addiert bzw. subtrahiert werden. Zur qualitativen Betrachtung kann man sich auf die bildlichen Darstellungen der Orbitale beschränken, die nach bestimmten Prinzipien kombiniert werden.