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BeugungsmusterZoomA-Z

Fachgebiet - Optik

Ein Beugungsmuster entsteht durch die Interferenz von Teilwellen, die aufgrund des Huygens'schen Prinzips bei der Beugung an kleinen Öffnungen oder an Kanten entstehen.

Ein Beugungsmuster besteht immer aus hellen und dunklen Bereichen. Dunkle Bereiche entsprechen Orten, an denen sich die Wellen destruktiv überlagern (Auslöschung), helle Bereiche entsprechen Orten, an denen sich die Wellen konstruktiv überlagern.

In Abhängigkeit von der Geometrie der Anordnung beobachtet man beispielsweise Beugungsstreifen bei der Beugung am Spalt oder Ringe bei der Beugung an kreisförmigen Öffnungen.

Siehe auch: Einfachspalt , Mehrfachspalt , Beugung an kreisförmiger Öffnung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektron als MateriewelleLevel 20 min.

ChemiePhysikalische ChemieQuantenmechanik

Eine atomare Punktmasse zeigt, neben den für Teilchen typischen Eigenschaften, unter geeigneten Versuchsbedingungen auch ein Verhalten, dass sich nur mit Wellen deuten lässt. Am Beispiel des Elektrons wird das experimentell und theoretisch verdeutlicht. Die Beugung und Interferenz einzelner Elektronen führt zu den Begriffen Wellenfunktion und Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion von Materiewellen. Als eine der Konsequenzen wird die Heisenberg'sche Unschärferelation behandelt.

Strukturanalyse und ProteinkristallographieLevel 3120 min.

BiochemieArbeitsmethodenStrukturanalyse

Die Kenntnis der dreidimensionalen Struktur von Proteinen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Verständnis der Beziehungen zwischen Struktur und Funktion. Dadurch ist sie u.a. für die gezielte Optimierung von Molekülen in der biotechnologischen und pharmazeutischen Forschung (Protein Engineering und Drug Design) unerlässlich.