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BeugungsgitterZoomA-Z

Fachgebiet - Optik

Eine regelmäßige Anordnung von Bereichen, in denen das Licht so beeinflusst wird, dass es gebeugt wird, nennt man Beugungsgitter.

Das einfachste Beugungsgitter ist die regelmäßige Anordnung von durchlässigen Spalten in einem sonst undurchlässigen Schirm (Liniengitter). Der Abstand der Mitten zweier Spalte ist die Gitterkonstante g.

Wird angenommen, dass die Spaltbreite sehr klein gegenüber der Gitterkonstanten g ist, so gilt für die Lage der Hauptmaxima des entstehenden Beugungsbildes:

g sin α=k·λ

wobei m die Beugungsordnung, λ die Wellenlänge und α der Beobachtungswinkel des Maximums k-ter Ordnung ist.

Im Allgemeinen ist die Spaltbreite jedoch nicht gegenüber der Gitterkonstanten zu vernachlässigen. Dadurch wird die Intensität der einzelnen Beugungsmaxima durch die Intensitätskurve des Einzelspaltes beeinflusst. Es ist möglich, dass einzelne Ordnungen ausfallen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Optische GitterLevel 230 min.

PhysikOptikWellenoptik

In diesem Lerneinheitenzyklus geht es darum, den vorangegangenen, dreiteiligen Lerneinheitenzyklus zur Interferenz von Licht zu vertiefen. Zahlreiche Phänomene und Anwendungen aus Natur und Technik werden hier besprochen. In diesem Abschnitt geht es speziell um die Gitterbeugung und deren Anwendung im Rahmen der Spektralanalyse.