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Becke-LinienZoomA-Z

Fachgebiet - Optik

Das Becke-Linien-Verfahren ist eine Methode zur Bestimmung des Brechungsindex. Es kann auch für pulverförmige und granulierte Werkstoffe eingesetzt werden. Der zu prüfende Stoff wird in eine Flüssigkeit mit bekanntem Brechungsindex gegeben und im Mikroskop mit monochromatischem Licht beobachtet. Besitzen Probekörper und Flüssigkeit unterschiedliche Brechungsindices, zeigt sich um jedes Partikel ein schmaler leuchtender Ring, der sich beim Fokussieren bewegt. Dieser Ring wird Becke-Linie genannt. Der Vorgang wird in weiteren Flüssigkeiten mit anderen Brechungsindices so lange wiederholt, bis keine Becke-Linien mehr auftreten und somit die Brechungsindices des Probekörpers und der Flüssigkeit übereinstimmen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Optische EigenschaftenLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Die Bestimmung der verschiedenen optischen Eigenschaften von polymeren Werkstoffen wird dargestellt. Hier spielen Brechungsindex, Polarisation und Doppelbrechung, Remission und Transmission, Glanz und Farbe eine Rolle.