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BasenkonstanteZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Die Basenkonstante Kb wird auch Basendissoziationskonstante genannt. Sie ist die Gleichgewichtskonstante für die Protolyse einer beliebigen Base B in wässriger Lösung (1):

B+ H2OBH + +OH-
Kb=c (BH+)c (OH-)c (B)
Kb=[BH+][OH-][B]
  • c (BH+) bzw. [BH+] - Konzentration der protonierten Base
  • c (OH-) bzw. [OH-] - Konzentration der Hydroxid-Ionen
  • c (B) bzw. [B] - Konzentration der undissoziierten Base

Die Gleichungen (2) bzw. (3) gelten streng genommen nur für verdünnte Lösungen, bei höheren Konzentrationen sind anstelle der Konzentrationen c die entsprechenden Aktivitäten a (effektive Konzentrationen) zu berücksichtigen. Die Basenkonstante Kb ist ein Maß für die Stärke einer Base: Starke Basen besitzen eine große Basenkonstante, schwache Basen haben kleine Gleichgewichtskonstanten. Für Berechnungen wird häufig die logarithmische Größe der Basenkonstanten verwendet (pKb-Wert).

Siehe auch: pH-Wert

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Stärke von Säuren und BasenLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieSäuren und Basen

Grundsätzlich ist die Stärke einer Säure oder Base (Acidität bzw. Basizität) nach der Brönsted-Theorie auch vom Reaktionspartner abhängig. Um also verschiedene Säuren nach ihrer Stärke zu vergleichen wird in dieser Lerneinheit die Reaktion der Säure mit jeweils derselben Base betrachten.